Hunde im Seniorenalter -Vom jungen Hüpfer zum genügsamen Graubart

Grauer Bart, schlechtes Hören und viel Schlaf, nicht nur wir Menschen kommen in die Jahre und haben mit dem einen oder anderen Alterszipperlein zu kämpfen. Auch die meisten vierbeinigen Freunde leiden früher oder später unter den diversen Alterserscheinungen. Zum alten Eisen gehören sie deshalb noch lange nicht und Sie haben es in der Hand, die besten Jahre Ihres Hundes so wertvoll wie möglich zu gestalten!

Ab wann ein Hund zum Senior wird, hängt entscheidend von der Größe eines Tieres ab. Generell aber altern große Rassen schneller als kleinere. Letztere zählen ca. ab dem achten, große Vierbeiner bereits ab dem sechsten Lebensjahr, zum Seniorenalter. Doch neben dem natürlichen Alterungsprozess spielen weitere wichtige Faktoren, wie Pflege, Bewegung, Ernährung und die regelmäßigen medizinischen Kontrollen eine wichtige Rolle bei der positiven Beeinflussung der Lebenserwartung des Vierbeiners.

Unerlässlich: die gute Vorsorge

Beim täglichen Miteinander gilt es, ein wachsames Auge auf Ihren Senior-Freund zu haben, damit Sie bei gesundheitlichen Veränderungen sofort aktiv werden können. Auch der regelmäßige Besuch beim Tierarzt zum vorsorglichen Durchchecken bleibt unerlässlich, denn nur so lassen sich frühzeitig Krankheiten und Altersbeschwerden erkennen und gezielt behandeln.

Wichtig: Bewegung im Alter

Fordern Sie Ihren vierbeinigen Freund, aber überfordern Sie ihn nicht. Passen Sie die Bewegung und Beschäftigung des Tieres dem Alter entsprechend an und gehen Sie nun lieber kürzere Gassirunden, dafür aber häufiger. Bieten Sie ihm weiterhin viel geistige Anregung mit Hilfe kleiner Lernspiele, damit das Gehirn fit bleibt. Auch die aufmunternde Ansprache zu Aktivitäten spielt eine wichtige Rolle. Schließlich macht der Ton die Musik.

Notwendig: richtige Ernährung für den Senior

Die ausgewogene Ernährung unseres alten Vierbeiners hat einen entscheidenden Einfluss auf sein Wohlbefinden. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die im Futter enthaltenden Inhaltstoffe gut verwertbar und verträglich sind. Spezielles Hundefutter für Senioren sollte daher nährstoffreich, aber deutlich energiereduziert im Vergleich zum üblichen Hundefutter sein. Denn die meisten Hunde sind im Alter nicht mehr so aktiv wie früher und benötigen deutlich weniger Energie. Hat der Vierbeiner bereits Gewichtsprobleme oder leidet unter einer Organerkrankung, ist in Absprache mit dem Tierarzt ein Diät- oder medizinisches Hundefutter empfehlenswert.

Bedeutungsvoll: seelisches Wohlbefinden

Beginnt auch das Älterwerden bei Hunden auf ganz unterschiedliche Weise, eines ist gewiss: Die veränderten Bedürfnisse des Vierbeiners erfordern einen besonderen Umgang mit dem treuen Freund und viel Verständnis und Behutsamkeit für die eine oder andere Altersmarotte. Ruhiger, vielleicht auch abgeklärter und anhänglicher, ist das Tier geworden und sucht nun verstärkt Ihre Nähe. Zeigen Sie ihm, so oft es geht, dass er etwas Besonderes in Ihrem Leben ist, denn nach den unzähligen Jahren, die man gemeinsam miteinander verbracht hat, sind die seelischen und körperlichen Streicheleinheiten mehr als verdient!

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